Das neue Baggerloch an der Alten Landstraße in Rheinberg

Der Heidelberger Kieswerke Niederrhein GmbH wurde bereits im September 2009, trotz mehr als deutlichem Protest und hinter dem Rücken des Stadtrats, die Genehmigung für die weitere Auskiesung durch die Bezirksregierung Düsseldorf erteilt. In unserem Stadthaus wurde zuvor der Grundsatzbeschluss gefasst, keine weiteren Auskiesungen mehr zuzulassen. Dazu ein Artikel in der WAZ. Zumindest soll das Landschaftsschutzgebiet Moersbachaue weitgehend verschont bleiben.

Ende letzten Jahres, begannen schließlich die Arbeiten an dem neuen Baggerloch östlich der Alten Landstraße. Die etwa zehn Hektar große Fläche wurde bislang landwirtschaftlich genutzt. Um Kies und Sand zu dem bestehenden Kieswerk westlich der Alten Landstraße zu befördern, wurde ein Tunnel gebaut.

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Blick auf die neue Abbaufläche im April

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Blick auf die seit Jahren bestehende Anlage im April

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Mitte Mai war das neue Baggerloch dann auch schon als solches zu erkennen

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Mittlerweile beginnt der Abbau

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Blick nach Süden über das entstehende Baggerloch

Fortsetzung -> Baggerlöcher

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Entenbrot ist Ententod

Entenfüttern schadet den Gewässern. Nicht nur das Leben in den Gewässern wird geschädigt, auch meine Nase, denn der Gestank ist nicht auszuhalten.

Das füttern der Enten ist fast überall verboten, nur wer hält sich daran! Nun findet man im Schlosspark Moers die unten zu sehende Hinweistafel. Sehr genau und deutlich weist diese auf die Problematik hin, kein Argument fehlt, doch nur wenige Meter weiter…

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Hinweistafel im Schlosspark Moers

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Und schon nähert sich wieder ein Fütterer, also schnell los!

alle Fotos stehen unter der Lizenz CC-BY-NC-SA

mein 24. Niederrheinischer Radwandertag

Hier geht es zur Aufzeichnung mit komoot!

Der Tag fing ja gut an 😦 es regnete und dann auch noch ne Unwetterwarnung.

Je näher der Starttermin (10:00) kam desto lauter donnerte es. Zum Glück zog das Gewitter, wenn auch nah, vorbei. Beim Start zeigte sich die Sonne.
Mein erstes Ziel war Kamp-Lintfort. Kurz vor Ankunft erwischte mich ein heftiger Platzregen. So war ich also erst mal nass. Nach der obligatorischen Limo ging es weiter nach Moers. Fürs Black&Tan war ich etwas zu früh und so drehte ich zunächst eine Runde durch den Schlosspark. Punkt zwölf dann im Fiddlers, Black&Tan und Salat.
Und schon regnete es wieder, konnte aber meinen Tisch gegen einen mit Schirm Tauschen. Tja, same procedure as last year.

Zurück nach Rheinberg ging es bei herrlichem Sonnenschein. Leider stand die Luft hier und da, dann aber wieder leichter Wind. Allerdings waren einige Wege für Rennräder mal wieder nicht geeignet (nicht mein Problem), wobei auch einige Straßen in katastrophalen Zustand sind.

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Da sind schon einige Zentimeter Unterschied! (in Utfort)

In Rheinberg angekommen erwischten mich wieder einige Tröpfchen, also schnell nach Hause.

Mir scheint das viele durch das Wetter abgeschreckt wurden. Nach meinen Beobachtungen war an den Stationen jedenfalls deutlich weniger los als in den Vorjahren.

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Startbereit am alten Rathaus in Rheinberg. Die breiteren Reifen sind schon notwendig.

alle Fotos stehen unter der Lizenz CC-BY-NC-SA

Die Eisenbahnbrücke Wesel

Die 1.950 m lange historische Eisenbahnbrücke Wesel wurde in den Jahren 1872 bis 1874 durch die Cöln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft (CME) als Teil der Hamburg-Venloer Bahn errichtet und am 10. März 1945 von deutschen Pionieren gesprengt. Ab 1878 wurde sie auch durch die Noord-Brabantsch-Duitsche Spoorweg-Maatschappij (NBDS) mitbenutzt. Genaueres im Wikipedia Artikel Eisenbahnbrücke Wesel.

2015-06-11-15-54-05_0473In einer der Öffnungen der linksrheinischen Vorflutbrücke wurde einst ein Bunker eingerichtet. Dieser ist eigentlich immer verschlossen. Eigentlich… ich konnte nicht widerstehen 😉
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alle Fotos stehen unter der Lizenz CC-BY-NC-SA